Kurz vor der Bundestagswahl erhielten alle Schülerinnen und Schüler am Gymnasium der Stadt Meschede, am Gymnasium der Benediktiner und an der St. Walburga-Realschule ihre Wahlbenachrichtigung, um wie bei einer echten Bundestagswahl den neuen Deutschen Bundestag zu wählen.
Natürlich hat diese Wahl keinen Einfluss auf das tatsächliche Wahlergebnis am 23.02., wohl aber zeigt das deutschlandweite Wahlergebnis der Juniorwahl Parteipräferenzen und politische Haltungen Jugendliche und junger Erwachsener recht eindrucksvoll. 7210 Schulen beteiligen sich in diesem Jahr bei der Juniorwahl, so dass das am 23.02. um 18 Uhr auf juniorwahl.de veröffentlichte Ergebnis, übrigens gleichzeitig veröffentlicht mit der ersten Prognose zur Bundestagswahl, umfassende Erkenntnisse bietet.
Am Gymnasium der Benediktiner wählten alle Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7, am Gymnasium der Stadt Meschede und der St. Walburga-Realschule jeweils ab Jahrgangsstufe 8. Die Wahlbeteiligung war trotz Krankheitswelle an allen drei Schulen hoch (80 Prozent Städtis, 86% St. Walburga, 90 % Bennis).
Bei den Wahlergebnissen zeigten sich vor allem im Hinblick auf die Zweitstimme durchaus größere Unterschiede zwischen den Schulen. Die Linkspartei gewann überraschend am Gymnasium der Stadt Meschede, am Gymnasium der Benediktiner und an der St. Walburga-Realschule siegte die CDU mit recht deutlichem Vorsprung, auch wenn die Linkspartei an der Realschule ebenfalls stark abgeschnitten hat.
An allen drei Schulen konnte Friedrich Merz von der CDU das Direktmandat bei der Erststimme gewinnen.
Alle drei Schulen sagen den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern aus der Schülerschaft herzlichen Dank für die große Unterstützung und Mitorganisation der Juniorwahl. Jetzt gilt es, im Unterricht die schulinternen Wahlergebnisse mit der realen Bundestagswahl zu vergleichen und das schulinterne Ergebnis zu interpretieren.